Bald, im Herbst, spielen wir wieder alle das Große Demokratiespiel. Nein, das hat nichts mit dem großen Bruder zu tun - der spielt nicht mit (oder doch?!).
Nun ja, genau betrachtet sind ja schon ein Drittel der Mitspieler eingeschnappt und spielen nicht mit. Sie schmollen und sitzen bockig in der Ecke. Mach' ich nicht, nein - ich arbeite aktiv am großen Spiel mit, beteilige mich an der Meinungmache Meinungsbildung.
Auch ihr dürft alle mitmachen. Ich möchte eine neue Dauerumfrage laufen lassen - nach dem bevorzugten Kanzler meiner Leser.
Dafür habe ich eine Galerie all' derer zusammengstellt, die nach reiflicher Überlegung einen relevanten Prozentsatz an Sympathisanten aufweisen dürften - und auch (rein theoretische) Kanzlerchancen haben. Bitte nagelt mich nicht darauf fest, daß dieser (Gysi) oder jene (Claudia Roth) nicht dabei sind. Sucht euch den relativ brauchbarsten Kandidaten aus und stimmt ab. Wollen mal schauen, ob wir die Bundestagswahl realistisch abbilden können.
Angela Merkel (CDU), Oskar Lafontaine (LINKE), Franz Müntefering (SPD)






Horst Seehofer (CSU), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Christian Wulff (CDU)
Sehen sie nicht sympathisch aus, unsere Führungskräfte? Für wenig Geld reißen die sich nun Tag und Nacht den Arsch auf. Wäre es nicht gemein von uns, wir würden ihnen unser Mitspielen verweigern? Ok, hier jedenfalls könnt ihr euch austoben - es hat kaum Konsequenzen!





Es ist noch nicht lange her, da stieß ich im Netz, es kann WELT, Yahoo oder etwas in der Gtößenordnung gewesen sein, auf die Möglichkeit, Politiker zu benoten.
Die "Spitzenpolitiker" aller Bundestags-Parteien waren dabei, über 6.700 LeserINNEN hatten schon gevotet. In allen Fällen bis auf einen waren die Durschnittsnoten > 4,0, nach heutigen Maßstäben also "durchgefallen". Nur einer "glänzte" mit einer Durchschnittsnote um die 3,7 - der neue Wirtschaftsminister, den im grunde noch keiner kannte und von dem wohl keiner annimmt, dass er noch dümmer oder schlimmer sein könnte als Amtsvorgänger Glos.
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